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Aktuelle Info Mai 2014

Aktuelle Info vom 29. Mai 2014: Aktionen im Mai und Tornado über Riesa gesichtet


Liebe Sternenfreunde,

der April ist nun schon vorbei und bot am Monatsletzten dem aufmerksamen Beobachter ein besonderes Schauspiel am Himmel.

Doch zuvor noch ein kleiner Ausblick auf die Aktivitäten der Sternenfreunde im Wonnemonat Mai:

Astronomische Termine im Mai 2014


3.Mai 16 - 18 Uhr "Astro - Lounge" Sprechzeit in der Kreuzstraße 5

3.Mai ab 21 Uhr öffentliche Beobachtung auf dem Flugplatz Canitz "Planeten des Frühlingshimmels: Jupiter, Mars und Saturn"

Der Ringplanet Saturn kommt in Opposition zur Sonne und leitet seine beste Beobachterzeit im Jahr 2014 ein. Mit seinem prächtigen Ringsystem ist dieser Planet der König am Nachthimmel und verzaubert die Beobachter seit Jahrhunderten. Derzeit kann man einen wundervoll geöffneten Ring beobachten und den Planeten in seiner vollen Pracht bewundern. Zu späterer Stunde werden dann auch Galaxien, Sternhaufen und Gasnebel beobachtet. Eintritt ist frei!

7.Mai 17 - 18 Uhr Kinderuniversität Riesa "Simsalabim - verzauberte Kinderuni" mit Zauberer Thomas Born im Seminarraum des Nudelcenters

GEHEIMTIP: 23./24.Mai gesamte Nächte ist Sternschnuppenalarm! Meteorschauer möglich mit bis zu tausenden Sternschnuppen! Beobachtung auf dem Flugplatz Canitz - jeder ist willkommen und sollte an warme Decken, Verpflegung und Geduld beim Beobachten denken. Ursache dafür ist der kleine periodische Komet "209P/ LInear" und dies könnte der Beginn eines neuen periodischen Meteorschauers im Mai bedeuten, so wie es die "Perseiden" in jedem August eines Jahres sind. Später dazu mehr, aber schon einmal vormerken. Es wird mit hunderten, ja tausenden Meteoren pro Stunde gerechnet! Das gibt es extremst selten!

Spendenaktion mit dem HAEMA Blutspendedienst im Mai und Juni 2014


Um die finanziellen Einschnitte der Sternwarte, sowie den Wiederaufbau des Observatoriums in diesem Jahr auf sicheren finanziellen Sockel zu stellen, laden wir zusammen mit der HAEMA zur Aktion "Herzblut" ein. Jeder Bürger kann mit seiner Blutspende den Verein aktiv in dieser Zeit unterstützen. Weitere Informationen dazu in der Pressemitteilung der HAEMA im Anhang.

Was geschah am Himmel des 30. April 2014 über Riesa?


Aus einer völlig normal erscheinenden Wetterlage mit kleineren Wolkenfeldern und viel Sonnenschein zeigte sich in den Mittagsstunden ein sog. Funnel, also ein Ansatz einer Windhose / Tornado über der Region. Ein deutlicher schnell wachsender Rüssel entwickelte sich und nach einer kerzengeraden verformte er sich in eine Art schiefer Haken unter der Wolke. Dies war klar und deutlich mit bloßem Auge zu sehen und ich war zu dieser Zeit mit dem Auto unterwegs. Schnell fuhr ich in eine Nebenstraße und in der Nähe der Riesaer Rettungsleitstelle in Gröba hielt ich an und beobachtete den Funnel am Himmel. Leider hatte ich keine freie Sicht zum Boden, um zu sehen, ob bereits Bodenkontakt besteht, oder nicht. Später erfuhr ich vom Team der Sächsischen Zeitung Riesa, dass diese ein Bild von einem kleinen Wirbelsturm mit Bodenkontakt haben und meine Beobachtungen hatten sich somit bestätigt. Der von mir aus sichtbare Teil verweilte ca. 5 - 7 Minuten am Himmel und löste sich dann schnell wieder auf. Dies geschah wahrscheinlich kurz nachdem der Bodenkontakt erfolgte und der Wirbelsturm an Kraft verlor, während er Staub und Material aufsaugte - ein normaler Verlauf einer solchen Naturerscheinung. Je stärker die Windhose ist, desto länger besteht er und desto mehr Material nimmt er auf. Aber je länger diese auch bestehen, umso gefährlicher werden diese dann, denn dann können die Wirbelstürme auch größere Gebiete überziehen und beträchtliche Schäden verursachen. In den mittleren Staaten der USA kann man diese Zerstörungen nahezu täglich in den Medien vernehmen und nur das Beste für die Betroffenen Bewohner hoffen. Tornados hierzulande sind meist nur kleine Wirbelstürme, doch das Jahr 2010 hat bereits in den Pfingsmonaten gezeigt, dass es auch hier große Stürme geben kann, welche ganze Städte und Dörfer zerstören können. Der Wirbelsturm vom 30.04.2014 war deswegen auch besonders, weil er aus nahezu "heiterem Himmel" zu kommen schien. Keine Vorzeichen, wie schwarze Unwetterfront, oder aufkommende Gewitterzellen - nein, aus scheinbar völlig harmlosen Wolken kam dieser und nur durch Zufall wurde er gesichtet und dokumentiert. Das macht diese Stürme gefährlich und seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler die genauen Entstehungszusammenhänge zu verstehen, um die Menschen rechtzeitig in den betroffenen Gebieten Warnen zu können. Dies entscheidet das Überleben und die Sicherheit der Bevölkerung und es muss mehr in diese Forschung und Beobachtung investiert werden, damit wir nicht doch einmal überrascht werden.

Einen schönen Mai - Feiertag wünschen die Sternenfreunde Riesa

Aktuelle Info vom 28. Mai 2014: Mission Blue Dot – Alexander Gerst startet zur ISS


UPDATE

10. November 2014 - Alexander Gerst wieder zurück auf seinem Heimatplaneten

Nachdem Alexander Gerst ein halbes Jahr auf der ISS lebte und arbeitete, landete er am Montag mit seinen Kollegen in der Steppe Kasachstans. Zur Verblüffung seiner Kollegen und auch der Medien, schien ihm der Aufenthalt in der Schwerelosigkeit wenig ausgemacht zu haben, denn schon kurz nach der Landung spazierte er ohne Probleme umher.

Gerst arbeitete als Bordingenieur an der ISS und absolvierte außerdem einen Außeneinsatz, bei dem er zusammen mit seinem amerikanischen Kollegen Wartungsarbeiten an der Außenhaut der ISS absolviert hat.
Gerst ist neben Hans Schlegel und Thomas Reiter, der dritte deutsche Astronaut auf der ISS. Am 10. November beendete er erfolgreich die Mission Blue Dot.

Hier finden Sie weitere spannende Links zur Landung und zur Mission:

www.esa.int

www.dlr.de

www.spiegel.de

www.planet3.de


Infomail vom 28. Mai 2014

Heute um 21.56 Uhr MESZ sollen die Triebwerke einer Sojus-Rakete gezündet werden. Alexander Gerst startet mit der Rakete Sojus TMA-13M und damit beginnt die Mission Blue Dot. In diesem Raumschiff sind weiterhin der Kosmonaut Maxim Surajew und der Astronauten Reid Wiseman. Reid Wiseman und Alexander Gerst absolvieren beide ihren ersten Raumflug.

Gerst ist der dritte deutsche Raumfahrer, der eine Mission zur ISS absolviert und durchführt. Für ihre Mission wurde der Titel Blue Dot gewählt. Für diesen Titel wurde auf ein Foto von der Raumsonde Voyager zurückgegriffen. Diese hatte auf ihre langen Reise ins unendliche Universum ein Foto der Erde gemacht, bei dem nur ein blauer Punkt zu sehen war. Daraus entstand das Logo. „Es soll daran erinnern, dass wir unsere Erde nicht zerstören, sie ist das einzige Raumschiff, das wir haben", so Alexander Gerst.

Weiterführende Links:

http://www.dlr.de/next/desktopdefault.aspx/tabid-8562/

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Wissenschaft/d/3557890/naechster-deutscher-im-all-heisst-alexander-gerst.html



Aktuelle Info vom 14. Mai 2014: LIVE Blick aus der ISS und Riesas Reise zur ISS


Liebe Sternenfreunde,

es gibt seit einigen Tagen eine tolle neue Seite der NASA, welche wir nun endlich einmal empfehlen wollen.

http://eol.jsc.nasa.gov/HDEV/

Hier kann man sich täglich LIVE in eine Webcam an der Internationalen Raumstation einklinken und einen fantastischen Blick auf unseren Planeten genießen. Eine einmalige und tolle Gelegenheit für jeden Menschen auf der Erde, denn dieser Blick ist sonst nur den dort arbeitenden und lebenden Astronauten vorbehalten.

Die "Internationale Raumstation ISS" fliegt mit einer Geschwindigkeit von ca. 28 000km/h um unseren Planeten und in einer Höhe von 350 - 400 km über der Oberfläche benötigt sie für eine komplette Umrundung nur knapp 90 Minuten. Somit erleben die Astronauten innerhalb eines 24h - Tages insgesamt 16 Sonnenauf- und Untergänge und einen entsprechend häufigen Wechsel von Tag und Nacht. Mit diesen Kameras ist es nun möglich, dass jeder Mensch auf der Erde die Überflüge in Echtzeit verfolgen kann und die Erde aus einer völlig neuen Perspektive kennenlernt.

Auch Riesa war schon an Board der Internationalen Raumstation

Vor gut 4 Jahren hatte ein Relikt aus Riesa eine solche Gelegenheit die Erde aus der Raumstation zu "sehen". Der Riesaer Sternwartenleiter Stefan Schwager übt sich seit Jahren in der Fotografie der Internationalen Raumstation. Im Jahre 2004 begann diese Leidenschaft und seit dieser Zeit verfolgt der Riesaer den Aufbau und die Überflüge dieser Raumstation. Mit bloßem Auge kann man immer wieder die ISS über den Himmel ziehen sehen. Sie erscheint einem als hell leuchtender Stern, welcher auf Grund des Stationsausbaues bis 2011 von Jahr zu Jahr immer heller wurde. Ein solcher Überflug, ein Transit am Himmel, dauert maximal 8 Minuten und innerhalb dieser Zeit kann man auch mit einem Teleskop versuchen die Raumstation zu erwischen. Dies ist sehr schwierig, denn mit der enormen Geschwindigkeit, mit welcher sich die Raumstation am Himmel bewegt muss man das Teleskop am Himmel mitführen. Die Herausforderung dabei ist, dass mit steigender Vergrößerung des Bildes auch die Geschwindigkeit des Objektes verstärkt wird und die ISS immer schwieriger einzufangen ist. Heutzutage kann man Teleskop sogar vollständig darauf programmieren, die ISS am Himmel nachzuführen. Doch nicht in Riesa, denn dies wäre zu einfach. Hier versucht man die sog. "manuelle Nachführung" am Himmel, d.h. der Fotograf nimmt das Teleskop in die Hand und führt die Bewegung der Raumstation mit der Hand nach, ohne motorische Hilfe. Somit gelangen dem Riesaer Sternwartenleiter seit 2005 immer bessere und detaillierte Aufnahmen der Station und sogar anderen Raumschiffen, wie z.B. dem US Space Shuttle. Eines dieser Fotos bekam sogar die große Ehre, für 6 Monate an Board der Raumstation zu mitfliegen. Im Juni 2010 kam diese Postkarte nach 163 Tagen und über 105 Millionen Kilometer Reise wieder zur Erde und schließlich nach Riesa zurück. Doch nicht nur das, denn während des Aufenthaltes bekam diese Karte noch die seltenen Poststempel der ISS - Poststation und zahlreiche Unterschriften der damaligen ISS - Crew.

Während des Aufenthaltes wurden auch Bilder der Karte an Board geschossen, so auch das Bild, welches hier im Anhang zu sehen ist. Eine echte Postkarte aus Riesa, klebte am Fenster der Internationalen Raumstation - das gab es noch nie! Eine große Leistung, einer kleinen Volkssternwarte und seiner engagierten Mitglieder. Diese Postkarte haben in den letzten Jahren schon mehr als 20 Astronauten signiert und jeder Einzelne von ihnen zeigte sich beeindruckt von der fotografischen Leistung des Riesaers. Mit einem nur 20cm Teleskop und manueller Nachführung per Hand am Himmel die ISS zusammen mit Space Shuttle im Jahre 2008 so detailreich zu fotografieren - das beeindruckt selbst die Fachleute. Erst kürzlich sahen zwei Apollo Veteranen diese Bilder und staunten nicht schlecht über diese Bilder.

Hoffen wir, dass die ISS noch lange für uns am Himmel zu sehen sein wird, denn erst in diesen Tagen kündigte die Russische Regierung an, sich vorzeitig aus diesem einmaligen internationalen Gemeinschaftsprojekt zurückzuziehen. Dies würd ab 2020 das eigentliche AUS für die ISS bedeuten, sofern nicht die anderen Mitgliedsstaaten eigene bemannte Raumfahrtsysteme für die Versorgung der ISS entwickeln. Das erfolgreichste Kapitel der bemannten Raumfahrt würde so leider seine vorzeitiges Ende finden. Doch bisher arbeiten alle Staaten für die ISS noch zusammen und gehen beispielhaft voran, wenn es um friedliche Zusammenarbeit verschiedener Nationen der Erde geht. Wenn selbst die Zusammenarbeit in der Raumfahrt scheitert, dann blicken wir auf dunkle Zeiten, wo doch eigentlich Fortschritt und Entwicklung dieses Jahrhundert prägen sollte.

© Sternwarte Riesa e.V.


Aktuelle Info vom 13. Mai 2014: Sternschnuppenregen möglich - ACHTUNG!


Liebe Sternenfreunde,

die Wonnemonat Mai zeigt sich vor allem Wettertechnisch von seiner vielseitigen Seite und brachte uns am Wochenende vom 10./11.Mai etliche Leuchterscheinungen an den Himmel. Von zahlreich gesichtete Regenbögen bis hin zu herrlichen sog. "Halo - Erscheinungen" wurde dem aufmerksamen Beobachter einiges am Himmel geboten.

Komet 209P/ Linear verschafft seltenes Himmelsschauspiel


Doch der Mai hält noch eine weitere, unplanmäßige astronomische Überraschung bereit. Am Morgen des 24.Mai 2014 könnte sich ein wahrhafter Sternschnuppenregen am Himmel ergießen. Grund dafür ist der Komet 209P/Linear, welcher am 29.Mai in "nur" 22-facher Monddistanz an der Erde vorbeifliegt. Doch nicht der Komet selbst verursacht diesen Meteorregen, sondern kleine Partikel auf seiner Umlaufbahn um die Sonne, welche sich bei regelmäßigen Passagen vom Kometen ablösen. Kometen sind kleine Himmelskörper, welche aus Staub, Gestein und gefrorenem Gas bestehen. Normalerweise fliegen diese weit außerhalb des Sonnensystems und sind Rester aus der Entstehungszeit von vor 4,5 Milliarden Jahren. Doch es gibt auch Kometen, welche regelmäßige Bahnen um die Sonne beschreiben und somit immer mal wieder ins Innere Planetensystem vordringen. Kommen diese gefrorenen Eiswelten dann der Sonne näher, so beginnen diese auszugasen und wir sehen dies dann als Kometenkoma. Nähert sich der Kometenkern weiterhin der Sonne, so wird der Sonnenwind aktiv und bildet aus der Komawolke den Kometenschweif. Dies sind also herausgelöste Partikel aus dem Kometenkern, welche dann wie eine Spur auf der Kometenbahn verbleiben. Man spricht hier von den Staubschwärmen alter Kometenpassagen.

Was macht diesen Kometen so besonders?


Bei dem Kometen 209P/Linear handelt es sich um einen periodischen Kometen, welcher aller 5 Jahre die Sonne umkreist und somit aller 5 Jahre eine neue Spur hinterlässt. Er ist selbst im Maximum nur maximal 11,5 Größenklassen hell, also nur für geübte Beobachter am Himmel aufzufinden. Doch dieser Komet ist besonders, denn er flog im Februar 2012 sehr nahe am Gasriesen Jupiter vorbei, welcher die Flugbahn so verändert hat, dass der Komet der Erde künftig auf bis zu 450 000km nahe kommen kann. Dies liegt nur ein wenig außerhalb der Mondbahn und für neuerdings eben dazu, dass die Erde die alten Kometenschweife kreuzen wird und dies vielleicht sogar jährlich ab 2014 für einen neuen Sternschnuppenstrom sorgen könnte, so wie wir bereits die Perseiden im August kennen. Am 24. Mai 2014 überlagern sich sogar insgesamt 25 Staubschweife der Periheldurchgänge von 1803 - 1924 in Erdnähe, so dass man mit außergewöhnlich starken Sternschnuppen rechnen darf.

Was erwartet uns am 24.Mai 2014 am Himmel über Deutschland?


Wissenschaftler weltweit sprechen von bis zu 1000 möglichen Meteoren pro Stunde, welche ihren Ausgangspunkt, also den Radianten rund um den Himmelsnordpol und dem Sternbild Giraffe haben werden. Somit sollten die Beobachter einen freien Blick auf den Polarstern haben und von da aus Ausschau halten. Doch bei Sternschnuppenregen dieser Stärke kann man einfach nur rausgehen und bei gutem Wetter auf viele Sternschnuppen hoffen. Leider steht zum Zeitpunkt des errechneten Maximums schon die Sonne am Himmel, so dass Beobachter in Amerika mehr Glück haben dürften. Dennoch bleibt es spannend und man sollte nicht verpassen, seine Chance auf das Spektakel zu nutzen. Das Wochenende um den 24.Mai sollte man aufmerksam zum Himmel schauen, denn keiner kennt genau die tatsächliche Zusammensetzung und Größe der Kometenwolke, so dass immer mit Überraschungen zu rechnen sein kann. Die Staubteilchen treten mit ca. 18km/s in die Atmosphäre ein und sind daher sehr langsame Meteore, welche aber auch besonders hell auftreten können.

Wird es für die Region Riesa auch öffentliche Beobachtungen geben?


Aus diesem aktuellen Anlass laden die Sternenfreunde Riesa zu den bekannten und beliebten "Sternschnuppennächten" auf den Flugplatz Canitz ein. Am 23. und 24. Mai versammeln sich die Hobbyastronomen jeweils ab 21 Uhr auf dem Gelände und halten Beobachtungswache. Dazu ist jeder herzlich eingeladen und jeder kann seine Chance nutzen, vielleicht etwas von diesem außergewöhnlichen Himmelschauspiel abzubekommen. Wichtig dabei ist sehr gute Vorbereitung, d.h. vor allem warme Kleidung, Schuhe, mehrere Pullover als Reserve dabei, Decken, Schlafsäcke, Kissen und Kopfstützen, sowie eigene Verpflegung für die Zeit der Beobachtung. Etwas Tee haben die Sternenfreunde immer mit dabei und teilen diesen auch gern mit den Gästen. Dennoch ist es eine lange Nacht und jeder weiß, wie schnell einem kalt und unangenehm wird, wenn man draußen liegt. Dabei sein ist alles und jeder darf vorbeikommen und sich dazulegen. Es ist KOSTENFREI für alle Teilnehmer. Sicherlich werden auch einzelne Teleskope aufgebaut sein, damit man sich die Wartezeit mit Beobachtungen versüßen kann. Hier kann man besonders die Planeten Jupiter, Mars und Saturn bestaunen, welche derzeit atemberaubend schön am Himmel stehen.

Wann und wo kann man die Sternenfreunde demnächst noch antreffen?


Die nächsten öffentlichen Beobachtungen der Sternwarte Riesa finden nach Plan wie folgt statt:

7.Juni
ab 20 Uhr Flugplatz Canitz
"Unser Sonnensystem - Sonne und Ihre Planeten"
8./9.Juni
je ab 10 Uhr WKG Gostewitz
Aktionsstand und professionelle Sonnenbeobachtung auf dem Handwerkermarkt in Gostewitz
21.Juni
ab 14 Uhr Lindenhof Peritz
Kubb "Wikingerschach" Turnier mit Sonnenbeobachtung und abends Sternenschau


Dazu laden die Mitglieder des Sternwarte Riesa e.V. herzlich ein. Für Rückfragen bitte bei der nächsten Astrolounge am 7.6.2014 16 - 18 Uhr vorbei schauen, oder telefonisch unter 0173 8076841.

© Sternwarte Riesa e.V.


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Letzte Aktualisierung: 26.05.2017 , Kontakt/Impressum, Site Log, Login