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Aktuelle Info Mai 2013

Aktuelle Info vom 29. Mai 2013: Aktuelles am Abendhimmel - Infos und Fotos


Liebe Sternenfreunde,

derzeit ist am Abendhimmel eine sehr schöne und sehr seltene Konstellation zu beobachten. Die hellsten, mit bloßem Auge sichtbaren Planeten "tanzen" bereits kurz nach Sonnenuntergang im Westhimmel. Dabei handelt es sich um die beiden sonnennächsten Planeten Merkur und Venus und dem größten Planeten des Sonnensystems, dem Gasriesen Jupiter. Bereits seit mehreren Tagen sind alle drei Planeten sehr dicht beieinander und bilden ein auffälliges Trio am Himmel. Doch die Beobachter konnten bisher nur sehr wenig davon mit verfolgen, da das anhaltend schlechte Wetter in diesem Mai die Sicht auf die Sterne verhindert. Zur Sternstunde am 12.Mai 2013 konnten die Riesaer Sternenfreunde und die Gäste auf dem Segelflugplatz Canitz letztmalig einen Blick auf die beginnende Konstellation werfen, als der "Abendstern" Venus bereits tief im Westhimmel aufzutauchen begann und sich dem hellen Jupiter allmählich annäherte. Auch wenn der flinke Planet Merkur hier noch nicht sichtbar war, verschuf die Gesellschaft des zunehmenden Mondes an diesem Abend einen besonderen ästhetischen Akzent.

Seit der letzten Sternstunde am 24.5. warten nun die Riesaer Sternenfreunde auf eine erneute Chance und einen Blick auf das Planetentrio. Sollte sich in den kommenden Tagen die Wolkendecke wieder ein wenig lichten und der Blick in den abendlichen Westhimmel zwischen 21 und 22 Uhr etwas lichten, dann werden die Sternenfreunde auf dem Flugplatz anzutreffen sein, um einen Blick darauf zu bekommen, denn noch bis Mitte nächster Woche wird man diese 3 Planeten zusammen sehen können. Von Tag zu Tag entfernen sich diese voneinander und nehmen deutlich mehr Platz am Himmel ein. Nach dem Überholmanöver von Venus und Jupiter am Abend des 28.Mai 2013 ist die engste Begegnung zwar vorüber, aber man wird die kommenden Tage beobachten können, wie sich aus einer dreieckigen Formation eine Linie dieser drei Planeten Bilden wird. Täglich bewegen sich die Planeten vor dem Hintergrund der Fixsternen, nur bemerken wir das kaum, weil diese Bewegungen sehr langsam von Statten gehen. Aber wenn sich eben drei Planeten dicht nebeneinander in dieser Bewegung begegnen, dann kann man diese Dynamik deutlich und mit bloßem Auge mit verfolgen. Ein kurzer Einblick in die Mechanik unseres Sonnensystems - Astronomie zum Anfassen eben.

Doch die Wolken mehrerer teils starker Tiefdruckgebiete verhinderten bisher den Blick auf diese Planeten. Dennoch bot sich dem Beobachter des Öfteren das ein oder andere meteorologische Highlight in der Wolkenkunde, so z.B. am Abend des 28.Mai, als gegen 21 Uhr eine gigantische "Arcuswolke" mit riesigem Amboss und ausgeprägten Wirbelstrukturen aus nördlicher Richtung über Riesa zog. Zuerst zeigte sich dem Beobachter eine eigenartige sehr dunkle Wolkenfront tief im Nordhimmel. Doch kurz nach 21:45 Uhr zog die Wolkenformation mit hoher Geschwindigkeit heran und zeigte ihre gigantischen Strukturen an der unteren Flanke. Die Dynamik war förmlich spürbar, als diese Wolkenfront heran rollte. Minuten später zog ein dichtes Regengebiet nach, welches sehr typisch für diese Wolken ist und Starkregen, ja sogar Hagel hervorbringen kann. Dieser abendliche Regen hat innerhalb einer Stunde fast 15 l/m² Niederschlag gebracht - eine beeindruckende Menge. Die Bilder sind auf dem Kalkberg am nördlichen Ende von Riesa entstanden. Die Rotfärbung der Wolken wird durch die urbane Lichtverschmutzung erzeugt und hat mit dem Wetter nichts zu tun. Es ist ein Indiz dafür, wie gering die Distanz zwischen Erdoberfläche und Wolkenfront gewesen ist.

Hoffen wir, dass wir in den kommenden Tagen auch einen Blick auf die Planeten des Abends bekommen können und der Juni endgültig den Sommer begrüßen wird. Einen schöne Start in den Juni und einen besonders schönen Kindertag am Samstag wünschen

Die Sternenfreunde Riesa


Aktuelle Info vom 17. Mai 2013: Farbenpracht zu Pfingsten 2013 + Bilder


Liebe Natur- und Sternenfreunde,

bevor es in nun in ein warmes Pfingstwochenende geht, hier noch ein paar bunte Eindrücke aus der heimischen Natur des Wonnemonats Mai. Wenn man aufmerksam durch die Natur geht, entdeckt man so manch romantischen und faszinierendes Wunder direkt vor unserer Haustür. Insekten, oft klein und unverkannt, doch unentbehrlich für das biologische Gleichgewicht tummeln sich überall und sind fleißig bei der Arbeit. Blütenpracht an Bäumen, im Beet und auf den Wiesen - herrliche Düfte aus dem Hochfrühling. Und wenn der strahlend blaue Himmel, sich mit den Farben der auf- oder untergehenden Sonne vermischt, dann gerät jeder Mensch ins Schwärmen.

Viele dieser Augenblicke faszinieren uns, wenn wir diese auf Bildern sehen. Aber wie oft schauen wir aufmerksam und rücksichtsvoll in die Geschehnisse der alltäglichen Natur? Achten Sie mal in den Abendstunden, wie herrlich noch immer die Nachtigall den Einbruch der Dunkelheit besingt, oder wie sich Maikäfer und Junikäfer zusammen mit Fledermäusen den abendlichen Himmel teilen. Eindrucksvoll, wie mehrmals am Tag der mächtige Milan am Himmel seine Runden segelt und mit seinem Ruf Angst und Schrecken bei Mäusen und anderen seiner Liebspeisen verursacht. Menschen blicken seit jeher zu diesen großartigen Großvögeln auf, verehren und beneiden diese um ihre eindrucksvollen Flugkünste. Ein paar dieser Bilder sollen dazu motivieren, einmal aufmerksam in die Natur, den Garten und die Wälder zu gehen und sich von dieser urtümlichen Stimmung inspirieren und faszinieren zu lassen. Das Pfingstwochenende kann eine Gelegenheit dafür sein, zusammen mit Freunden und der Familie in die Natur zu gehen und die Akkus des Alltages wieder auf natürliche Art und Weise aufzuladen.

Wenn Sie dann noch an den Abendhimmel blicken, dann kann man derzeit täglich die Wanderung zweier Planeten im Westhimmel beobachten. Der Abendstern Venus beginnt sich tief im Westhimmel bemerkbar zu machen und baut täglich seine Sichtbarkeitszeiten aus, während sich der Gasriese Jupiter allmählich dem Ende seiner Saison nähert und tiefer in den Westhimmel absinkt. Für den Beobachter ergibt sich dadurch eine perspektivische Annäherung beider auffälliger Planeten kurz nach Sonnenuntergang. Bis es am Abend des 24.Mai zu einem eindrucksvollen "Überholmanöver" am Abendhimmel kommen wird, zu welchem sich sogar noch der flinke Planet Merkur gesellt. An diesem Abend wird man ein "Planetentrio" beobachten können, wenn alle Planeten sehr "dicht" beieinander stehen werden. An diesem Abend werden die Sternenfreunde ab 21 Uhr zu einer "Riesaer Sternstunde" auf den Flugplatz Canitz einladen. Kommen Sie vorbei und verpassen Sie dieses Schauspiel nicht.

Allen ein erholsames Pfingstfest!

Stefan Schwager
Leiter Sternwarte Riesa


Aktuelle Info vom 12. Mai 2013: erfolgreicher Arbeitseinsatz und neue Termine


Liebe Sternenfreunde,

am vergangenen Freitag haben die Renovierungsarbeiten an der alten ZEISS Sternwarte der Riesaer Sternenfreunde begonnen. Zahlreiche Mitglieder und Menschen aus der Bevölkerung beteiligten sich an der Auftaktaktion und es wurde vieles geschafft. Insgesamt halfen 20 Riesaer im Alter von 3 - 62 Jahren bei der Aktion und dies mit großem Erfolg.

Zu Gast waren an diesem Tag die Mitarbeiter der MDR Sendung "Mach dich ran" und unter den wachsamen Augen des Modertors Mario D. Richard wird nun der Grundstein für den Wiederaufbau geschaffen. Gleich zu Beginn wurden wir von 2 neuen Sponsoren überrascht, welche von unserer Aktion zur Rettung der Sternwarte auf uns aufmerksam geworden sind. Zum ersten besuchte uns Bastian Schulze vom Handelshof Riesa. Der Fachmarktleiter vom neuen Standort in Riesa Weida überbrachte im Namen der Geschäftsführung zwei prall gefüllte Taschen mit nützlichen Werkzeugen für die bevorstehenden Arbeiten. So fanden wir etliche Drahtbürsten, Schleifpapier, Steckdosen, Verlängerungskabel, Schutzhandschuhe und Farbverdünnung in den Taschen. Eine echte Hilfe und mit großer Freude arrangierte uns der Handelshof eine tolle Überraschung.

Doch dem nicht genug ein weiterer Gast stand in der Tür und überbrachte die Zusage für eine neue Eingangstür für die Sternwarte. Michael Nitzsche vom Marketing der benachbarten Firma RIME GmbH nahm erste Maße von der Sternwarte und sicherte dem Verein im Namen der Geschäftsführer die Fertigung einer speziellen und sicheren Eingangstüre zu. Mario D. Richard, die MDR Leute und vor allem der Verein war begeistert von dieser absoluten Überraschung. Freudestrahlend stand Herr Nitzsche vor den fleißigen Helfern und konnte vor Ort beobachten, wie fleißig die Mitglieder und Freunde des Vereins bereits zu Gange waren.

Was wurde denn alles am Freitag geschafft?


Beide Einzelelemente sind bearbeitet worden. Die Kuppel des Observatoriums ist von Innen und Außen angeschliffen worden und für eine neue Lackierung vorbereitet. Dazu musste der bisherige Werbeschriftzug entfernt werden und die Qualität des bestehenden Lackes beurteilt werden. Hier stellten die Sternis fest, dass die UV Strahlung stark an der orangenen Farbe bearbeitet hat und diese in den letzten 3 Jahren sehr stark ausgeblichen ist. Hier muss also eine neue Farbe drauf und am besten eine UV Beständige, welche möglichst lange standhält. Und wenn dieser Anstrich geschafft ist, dann kann sich ein neuer Sponsor den lukrativen Platz auf der Kuppel bewerben. Auf jeden Fall planen die Sternenfreunde als Dankeschön an alle Unterstützerfirmen eine tolle Aktion mit der Kuppel - mehr wird aber an dieser Stelle noch nicht verraten.

Das Innere der Kuppel besteht aus zahlreichen Holzschindeln, welche vorsichtig angeschliffen worden. Eindringendes Wasser und Luftfeuchtigkeit haben im Laufe der Jahre ein paar kleine Spuren hinterlassen, doch der Gesamteindruck des Zustandes ist überraschenderweise erstklassig, ja fast neuwertig. Die Kuppel ist in einem exzellenten Zustand und hat die Bergung ohne Schäden überstanden. Ein Riesenerfolg und ein Indiz für die perfekte Umzugsaktion.

Der Beobachtungsraum wurde erst einmal von restlichen Holzelementen und Betonresten des alten Fundamentes befreit. Als die alte Blechhülle abmontiert war kam die Grundstruktur bestehend aus mehreren Stahlträgern und Stahlbändern zum Vorschein, welche der Sternwarte das zylindrische Aussehen geben. Kaum war die Hülle entfernt, gingen die Helfer mit Schleifmaschinen und einfachen Drahtbürsten ans Werk. Hierzu halfen auch fachkundige Ratschläge der Mitarbeiter der Firma FREYLER, in dessen Betriebshalle die Sternwarte derzeit stehen darf. Mit Stahl und Metall kennen sich diese Profis bestens aus und vor allem bei der Konservierung und dem Korrosionsschutz der Stahlträger ist gu

Aktuelle Info vom 3. Mai 2013: Informationen zu aktuellen Terminen und Kuppelrenovierung


Liebe Sternenfreunde und Vereinsmitglieder,

in einer Woche ist es soweit und die Arbeiten an der Sternwartenkuppel beginnen.

Geplant ist am kommenden Freitag, dem 10.Mai 2013 ab 10 Uhr einen ersten Arbeitseinsatz an der Kuppel zu starten. In ersten Schritten wird die alte Außenhülle, die rostigen Stellen, die Holzstruktur und die Allgemeine Substanz bearbeitet. An diesem Tag ist jeder herzlich eingeladen zusammen mit uns, den Mitgliedern des Sternwarte Riesa e.V., die Drahtbürste, elektrische Polieraufsätze und Pinsel zu schwingen, um das 44 Jahre alte Kuppelgebäude für ein 2.Leben vorzubereiten.

Weitere Termine an welchen die Sternenfreunde mit Teleskopen zu treffen sein werden sind:

- 4./5.Mai Aktionsstand zum Frühlingsmarkt der Teigwaren Riesa GmbH - 4.Mai Sternschnuppennacht ab 22 Uhr auf dem Flugplatz Canitz ("Eta Auqariden" Strom) - 12.Mai "Riesaer Sternstunde" von 21 - 22 Uhr auf dem Flugplatz Canitz ("Planeten Venus und Jupiter zusammen mit Mondsichel") - 24.Mai "Riesaer Sternstunde" von 21 - 22 Uhr auf dem Flugplatz Canitz ("Planeten Trio Merkur, Venus und Jupiter tanzen im Westen")

Wer den Verein der Sternwarte also tatkräftig unterstützen möchte, kann dies auf vielfältige Art und Weise tun.
1. Ein wichtiger, aber passiver Anteil wäre eine Fördermitgliedschaft im Verein, was langfristige eine vor allem finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit bedeutet. 2. Es ist auch möglich dem Verein eine Spende zukommen zu lassen, um z.B. die derzeit anfallenden Kosten für Renovierung und Instandhaltung zu stützen. 3. Oder man hilft aktiv bei den bevorstehenden Arbeitseinsätzen an der Kuppel 4. oder / und kann mit Material (z.B. Drahtbürsten, Schleifmittel, Farbe, Verlängerungskabel, Schrauben, Schmiermittel, Bohrmaschinen, Verpflegung etc. ) diese Arbeiten unterstützen!

Jede Unterstützung hilft uns, denn der Verein hat derzeit bis auf seine Mitgliedsbeiträge kaum finanzielle Eigenmittel und derzeit keine Einnahmemöglichkeiten, um alle Kosten dieser Arbeiten hinreichend genug zu decken. Die oft gepriesenen öffentlichen Zuschüsse sind an fest definierte vertragliche Zwecke gebunden und dürften für solche z.B. Renovierungsaktionen nicht verwendet werden! Jeder Sponsor wird öffentlich gewürdigt und z.B. auf unserer Website, oder im Rahmen der Vereinszusammenkünfte seine verdiente Nennung und Erwähnung finden. Doch im Wesentlichen sollte es jedem Beteiligten um die nachhaltige Sicherung der Sternwarte für diese Region gehen. Nur zusammen mit Unterstützern, Mitgliedern und der Bevölkerung können wir es schaffen, diese Sternwarte in eine neue Zukunft zu tragen. Die bisherigen Vereinsmitglieder opfern dafür bereits seit Monaten überdurchschnittlich viel Zeit, Kraft und sogar eigenes Geld und haben den größten Anteil, an den bisherigen Etappen und Erfolgen zur Rettung des Observatoriums! Man kann an diesen Stellen den Mitgliedern gar nicht allzu oft für diesen uneigennützigen Einsatz danken - DANKE an alle Mitglieder des Vereins!

Der Auftakt der Renovierung wird also der kommende Freitag 10. Mai 2013 ab 10 Uhr sein. An diesem Tag wird uns auch wieder ein Kamerateam des MDR "Mach dich ran" mit vor Ort sein und Aufnahmen dieser Arbeiten anfertigen! Nach der mittlerweile 2.erfolgreichen Sendung (http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/machdichran112_letter-M_zc-6932cf5d_zs-dea15b49.html am 22.4.) um die Rettung der Sternwarte Riesa beginnen nun die Aufnahmen für den Wiederaufbau! Ein dickes Dankeschön an das MDR Team für die Ausdauer und Mühen um diese Situation!

Ein weiteres großes Dankeschön geht aber auch an die int

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