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Aktuelle Info April 2013

Aktuelle Info vom 21. April 2013: Mondfinsternis am Do Abend 25.04.2013 - ERINNERUNG!


Liebe Sternenfreunde,

am kommenden Donnerstag ab 20 Uhr findet die Beobachtung der partiellen Mondfinsternis in Canitz statt. Eine herzliche Einladung an alle Natur- und Sternenliebhaber sich zusammen mit uns dieses Schauspiel anzuschauen. Weitere Informationen in dem beigefügten Text und den Bildern. Die Aufnahmen sind urheberrechtlicht geschützt und dürfen NICHT in SOZIALEN NETZWERKEN geteilt, veröffentlicht o.ä. werden! Zur Bewerbung der Beobachtungsaktion aber gern über z.B. Printmedien oder Weiterleitung an Freunde per Email!

Eintritt ist frei. Wer aber eine Spende für den Wideraufbau der Sternwarte Riesa übergeben möchte, kann dies gern vor Ort oder online unter den unten genannten Bankdaten veranlassen. Fördermitgliedschaften z.B. helfen dem Sternwartenverein mit einem regelmäßigen Beitrag und sichern die Vereinsstruktur langfristig ab. Vielleicht können wir ja die Totale Mondfinsternis im September 2015 wieder von unserer Sternwarte aus zusammen mit der Öffentlichkeit beobachten! Wir arbeiten dran und werden die Sternwarte Riesa retten und den Wideraufbau vorantreiben!

ERINNERUNG!
Morgen nicht vergessen: 19:50 Uhr MDR Fernsehen "Mach dich ran" => Bericht über die Kuppeldemontage und den nächtlichen Transport vom 14.03.2013! Tolle Bilder!

Einen schönen Sonntag noch und sonnige Stunden

wünschen die Vereinsmitglieder des Sternwarte Riesa e.V.


Aktuelle Info vom 15. April 2013: Sigmund Jähn ist seit Samstag offiziell im Riesaer Verein Ehrenmitglied


Liebe Sternenfreunde,

am vergangenen Wochenende tagte die Mitgliederversammlung des "Sternwarte Riesa e.V." und es war wahrlich eine sehr besondere Sitzung dieses noch jungen, aber sehr leistungsstarken Riesaer Vereines. Zum einen ging es um Diskussionen rund um die Zukunft der alten Sternwarte und dem bisherigen Stand zur Rettung des Zeiss - Observatoriums.

Wie befand die Versammlung zum bisherigen Stand der Rettung des Observatoriums?


Hierzu befanden alle anwesenden Mitglieder ein außerordentliches Lob für die erbrachte Vereinsleistung, welche sich in dieser Rettungsaktion wiederspiegelte. Von der Planung bis zur Umsetzung war der Verein federführend mit seinen vielen Helfern. Großer Dank ging an alle Firmen und Förderer, welche sich uneigennützig und sehr engagiert für diese Rettungsaktion stark machten.

Die Unterstützer der Kuppelrettung


Allen voran das Ingenieurbüro Dr.Rolf Taupitz, welcher die Gesamtkoordination der Genehmigungen, Statik und baufachlichen Befunde übernommen hat. Eine sehr professionelle Zusammenarbeit, welche durch die Mitgliederversammlung besonders gewürdigt wurde. Des Weiteren die beteiligten Akteure der Demontage und Sicherung, die Firmen "DFA - Industriemontage Meerane GmbH", "Ruckau und Wimmler GmbH", "Stahlbau Montagen Hopisch GmbH", "Freyler GmbH", KfZ und Meisterbetrieb Karsten Böhme" und das Riesaer Restaurant "Terrazzino" um Petra und Ranjit Singh. Diesen Firmen gilt der Hauptdank zur aktiven Begleitung der Kuppelrettung aus den Reihen aller Mitglieder. Natürlich ist das ungebremste aktive Engagement der Vereinsmitglieder an dieser Stelle hervorzuheben, denn auch hier wurden entscheidende Arbeitseinsätze geleistet, um dieses Projekt zum Erfolg zu führen. An Wochenenden, nach dem Feierabend, mit extra Urlaubstagen und langen Nächten haben die Mitglieder mit angepackt, dass alles zu schaffen ist.
Der Umzug der Sternwarte Riesa ist von großem öffentlichen Interesse geprägt, denn permanent berichten regionale und überregionale Medienanstalten über den Fortschritt und den Stand der Dinge um dieses beliebte Observatorium. Dank an dieser Stelle an alle Medienvertreter, welche uns durch diese tolle Zusammenarbeit dabei unterstützen, dass die interessierte Öffentlichkeit auf dem aktuellen Stand gehalten wird. Zu nennen sind hier vor allem u.a. das MDR "Mach Dich Ran" Team, die Sächsische Zeitung, Wochenkurier, Sächsischer Bote, Oschatzer Allgemeine, Dresdner Morgenpost, HIT Radio RTL, MDR Jump, Radio PSR und die BILD Zeitung. Auf unserer Website unter www.sternenfreunde-riesa.de/umzug.php kann man den Prozess dieser Arbeit noch einmal in einer Bildzusammenfassung sehen.

Sendetermin der Kuppelrettung bei MDR "Mach Dich Ran" am 22.April 2012 um 19:50 Uhr


Die Arbeiten an der ZEISS Kuppel, sowie die Demontage und den Transport der Sternwarte kann man in einem mittlerweile zweiten Bericht bei der beliebten Sendung "Mach Dich Ran" im MDR Fernsehen verfolgen. Am kommenden Montag soll die Sendung ausgestrahlt werden.

Das Highlight der Mitgliederversammlung - Ein neues Ehrenmitglied im Verein


Neben allgemeinen organisatorischen und vereinsinternen Tagesordnungspunkten wurden natürlich wieder neue Mitglieder im Verein aufgenommen. Der "Sternwarte Riesa e.V." gründete sich im Herbst 2007 mit damals 18 Mitgliedern und ist trotz zeitweiligem Mitgliederschwund bis zum heutigen Tag auf stolze 78 Mitglieder angewachsen. Und genau diese aktuelle Mitgliederzahl ist eine besondere, denn diese Mitgliedsnummer "78" hat unmittelbar etwas mit dem neuen Vereinsmitglied zu tun.

Sigmund Jähn ist dem Verein des &quo

Aktuelle Info vom 8. April 2013: Komet Panstarrs gesichtet - einige erste Bilder


Liebe Sternenfreunde,

nach langem Warten war es am gestrigen Abend endlich soweit: freier Blick auf einen mondlosen, sternenklaren Himmel. Und damit die Chance einen Blick auf ein einzigartiges, wundervolles und besonderes Rendezvous zu bekommen: Die Begegnung des Frühlingskometen "Panstarrs" C/2011 L4 und der Andromeda Galaxie. Bereits in der Nacht vom 4. auf den 5.April stand der Komet sehr dicht an der Schwester - Galaxie unserer Milchstraße, doch leider war das Wetter hierzulande zu schlecht, um einen Blick darauf zu bekommen.
Mit Spannung warteten die Riesaer Sternenfreunde täglich auf die Dämmerung und standen jeden Abend mit Teleskopen im Gepäck auf dem Segelflugplatz Canitz bereit, um doch noch diese Passage beobachten zu können - leider ohne Erfolg. Am Samstag gesellten sich einige Gäste mit dazu und außer Schneeflocken, war kein freier Blick zum Himmel möglich.

Doch die Nacht von Sonntag auf Montag war ideal und absolut sternenklar. Ein wenig Dunst am Horizont schirmte die Lichtverschmutzung der nahen Städte und Dörfer ab, so dass die Komet mit Einbruch der Dämmerung zu sehen war. Mit privaten und leistungsstarken Teleskopen gelang es, den Kometen deutlich strukturiert zu zeigen. Ein breit gefächerter wundervoller Kometenschweif war im großen Binokular zu sehen und bei kleineren Vergrößerungen gelang es sogar noch den Kometen zusammen mit der Andromedagalxie ins Blickfeld zu bekommen. Diese "Begegnung" ist eine rein perspektivische Konstellation, denn der Komet durchfliegt derzeit das Sonnensystem und gehört zu unserer Nachbarschaft. Die Andromedagalaxie hingegen befindet sich weit außerhalb unserer Milchstraße, also der Galaxie, zu welcher auch unsere Sonne gehört. In 2,2 Millionen Lichtjahren Entfernung schimmern an die 100 Milliarden Sterne des Andromedanebels und zeigen dem Beobachter einen kleinen Nebelfleck am Nachthimmel. Diese M31 Galaxie (Messier 31 Objekt) ist für Himmelsbeobachter eines der faszinierendsten Objekte am nördlichen Sternenhimmel und zeigt eindrucksvoll die schier unendliche Dimension von Sternen und kosmischen Entfernungen.

Der Komet "Panstarrs" steht uns hingegen mit einigen Millionen Kilometern Entfernung sehr viel näher als der Andromedanebel und leuchtet derzeit ungefähr ebenso hell wie dieser am Himmel. Dies macht beide zu einem eindrucksvollen Pärchen am Nachthimmel. Auch wenn man Kometen und Galaxien immer einmal wieder als Einzelobjekte in Teleskopen beobachten kann, so ist es schon etwas extrem seltenes, dass beide Objekte in unmittelbarer Nähe zueinander stehen. Kometen sind normalerweise sehr schwache Objekte, es sei denn diese kommen sehr dicht an der Sonne oder der Erde vorbei, so dass sie zu auffälligen und beeindruckenden Objekten am Himmel wachsen.

Es war beeindruckend diese beiden Objekte gemeinsam zu beobachten. Bis weit nach Mitternacht beobachteten die Riesaer Sternenfreunde diesen Kometen in der Nacht zum Montag. Kurz nach Mitternacht passierte der Komet seinen nördlichsten Punkt und blieb dabei über dem Horizont. Dies macht den Kometen zu einem sog. zirkuumpolaren Objekt am mitteldeutschen Himmel, einem Objekt also, was nicht unter den Horizont sinkt und die gesamte Nacht über, rein theoretisch, zu sehen ist. Doch der Komet wird trotz dieser günstigen Position am Himmel immer schwieriger zu beobachten sein. Er entfernt sich weiter aus dem Sonnensystem, wird lichtschwächer und somit "kleiner" am Himmel. Ab Donnerstagabend gesellt sich der zunehmende Mond an den Abendhimmel und von Tag zu Tag wird dieser mehr Mondlicht an den Himmel streuen, was das Auffinden des immer schwächeren Kometen erschweren wird.

Dennoch werden die Sternenfreunde weiterhin Ausschau nach dem Frühlingskometen halten und sind fast täglich mit Teleskopen unterwegs. Wer es mit probieren möchte, den Kometen am Himmel zu finden, kann s

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