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Aktuelle Info Februar 2013

Aktuelle Info vom 27. Februar 2013: TV Tip MDR Mach Dich Ran am 4.3.2013 um 19:50 Uhr !!!


Liebe Sternenfreunde,

einen TV Tipp in eigener Sache für alle, welche an unserer Arbeit und der Zukunft des Observatoriums interessiert sind:

Startseite Mitte rechts: http://www.sternenfreunde-riesa.de/

oder direkt:
http://www.mdr.de/mach-dich-ran/mach-dich-ran506.html

Mehr Informationen dazu können wir nicht geben, da sonst die Inhalte der Sendung offenbart werden.

Zur Geschichte generell bleibt nur zu sagen, dass wir diese Unterstützung einem Tipp aus der Bevölkerung zu verdanken haben und dass den Redakteuren während eines anderen Drehtermines in der Stadt der Hinweis zu uns gegeben wurde. Dazu bestand seit Mitte Januar Kontakt zum MDR und die Redaktion beschloss Ende Januar die Sternwarte Riesa tatkräftig zu unterstützen. Wir danken an dieser Stelle der engagierten Bürgerin / Bürger / Bürgern welche sich dadurch für uns eingesetzt haben und sind gesprannt auf den Fortgang der Rettung unserer 44 Jahre alten Sternwartenkuppel aus dem Hause ZEISS!

Wer uns bei den kommenden Vorhaben, Bauplänen, Material, Ideen und Arbeit unterstützen kann/ will ist jederzeit bei uns willkommen. Wir sind Fachleute für den Sternenhimmel und astronomische Technik und können zum bald nahenden Kometen fachkundige und wissenschaftliche Aussagen treffen. Aber in vielen Fragen für diesen strukturellen Prozess sind wir auf finanzielle, tatkräftige, rechtliche und fachliche Hilfe von Außen angewiesen. Eine Sternwarte erfüllt einen gesamtgesellschaftlichen Zweck, welcher jedem zu Gute kommt. Der Wert einer Sternwarte als astronomisch tätige und wissenschaftliche Einrichtung ist unschätzbar und eigentlich unverzichtbar für jede Stadt. Volksnahe Astronomie und die Möglichkeit einen Ansprechpartner in der Region für Themen der Astronomie zu haben ist ein kostbares kulturelles Gut für eine Stadt. Wenn zudem noch engagierte Menschen der Bevölkerung IN IHRER FREIZEIT diese Arbeit unterstützen / tragen / teilfinanzieren dann ist das schon Grund genug diesen motivierten Bürgern bei allen Problemen und Hürden unter die Arme zu greifen. Ein freiwilliges Amt, eine freiwillige Arbeit im Ehrenamt sollte und muss vom Staar und der Politik gefördert und unterstützt werden, auch wenn es die einzelnen Entscheidungsträger im persönlichen Freizeitinteresse nur peripherer ansprechen sollte. JEDES freiwillige Engagement von Bürgern ist es wert gefördert und unterstützt zu werden!! Es darf keiner bevorzugt, oder hervorgehoben werden. Alle Anstrengungen aus der Bevölkerung, sich am kulturellen, wissenschaftlichen und sozialem Leben freiwillig zu beteiligen ist höchste Würdigung durch die Politik entgegenzubringen. Denn was wäre ein Land wie Deutschland ohne seine Vereine und engagierten Bürger?? Wieviele Aufgaben würden liegenbleiben, oder gar gänzlich aus dem gesellschaftlichen Leben verschwinden? So auch bei unserer! Ist eine Sternwarte einmal weg, dann ist die Region eben ohne Sternwarte um einen kulturellen, wissenschaftlichen und sozialen (Vereinsleben!) Anlaufpunkt ärmer geworden und dies darf nicht erklärtes Ziel des Staates sein.

Wer sich für eine Sache engagiert stößt auch immer an Probleme und Herausforderungen, die von außen gestellt angepackt und gelöst werden müssen! Dabei gibt es stets Meinungsaustausch, Meinungsverschiedenheiten und etliche Probleme. Aber dennoch ist in allen Ebenen zu erkenne, dass es stets freiwillig engagierte Bürger sind, welche sich stark machen für Bereiche, welche der Staat allein nicht bewältigen kann und genau auf diese Menschen in der Bevölkerung angewiesen ist! Diejenigen, welche sich nirgendwo einsetzen und beteiligen werden auch nie an solche Pro

Aktuelle Info vom 20. Februar 2013: Termine März und Kometenzeit am Himmel mit Bildern


Die Zeit der Kometen beginnt!


Hier die neuesten Termine und Informationen der Sternwarte Riesa für März 2013:


10.03.2013 Flugplatz Canitz ab 19 Uhr "Komet PANSTARRS betritt die Bühne"

13.03.2013 Flugplatz Canitz ab 19 Uhr "Kometengruß an den Sichelmond"

15. - 17.03. Flugplatz Canitz je ab 19 Uhr "Beobachtungen Komet PANSTARRS"

15.03.2013 Teigwaren Riesa ab 18 Uhr "Kometenjagd zur Nudelnacht"

16.03.2013 Flugplatz Canitz ab 14 Uhr "Bundesweiter Tag der Astronomie 2013"

17.03.2013 Flugplatz Canitz ab 19 Uhr "Der Mond im Goldenen Tor der Ekliptik"

23.03.2013 Flugplatz Canitz ab 19 Uhr "EARTH HOUR 2013 und Komet PANSTARRS"

27.03.2013 Kalkberg Riesa 18 - 19 Uhr "Sternstunde zum Ostervollmond"

allgemeiner Hinweis zum März 2013:



Ab dem 10.März sind täglich auch spontane Beobachtungen auf Grund des Kometen angesetzt und je nach Wetterlage möglich! Bei Interesse bitte Hinweise auf der Website www.Sternenfreunde-Riesa.de beachten, oder Kontakt mit der Sternwarte Riesa aufnehmen. Wir wollen JEDEM diesen Kometen zeigen und laden immer zur Teilnahme ein. Auch eigene Instrumente können gern mitgebracht werden.

Asteroiden und gigantischer Meteor vom 15.02.2013



Das Jahr 2013 ist astronomisch gesehen ein besonderes Jahr. Erst neulich beeindruckten Aufnahmen eines großen Meteors in Russland Menschen in aller Welt. Dieses spontane Ereignis ist es, was den Menschen auf der ganzen Welt wieder einmal gezeigt hat, wie spannend, faszinierend und unberechenbar die Welt der Astronomie sein kann. Das Weltall um unseren Planeten herum lauert nicht nur mit vielen wunderschönen Objekten, sondern auch mit etlichen Gefahren, welche wir oft unterschätzen. Während wir uns mit Streitigkeiten und oft macht- oder profitstrebenden Rangeleien im täglichen Leben auf der Erde intensiv beschäftigen, findet der "All-Tag" im Universum mit Ereignissen, wie dem Asteroidenvorbeiflug von 2012 DA14 oder spontanen Kollisionen mit unbekannten Gesteinsbrocken am selben Tag statt. Doch genau in solchen Momenten besinnen sich vor allem Forscher und die Betroffenen in den Regionen wieder verstärkt auf die Bedeutung solcher Ereignisse und die Notwendigkeit, doch mehr Aufmerksamkeit in diese Forschung zu stecken als bisher. Denn eines haben die Ereignisse vom Freitag deutlich hervorgehoben. Die Größe von Masse, Geschwindigkeit und der dabei freiwerdenden Energie übersteigt schon in nur kleinsten Dimensionen unsere irdischen Vorstellungen, so dass wir tatenlos zuschauen müssen, wenn solche kosmischen Dinge ihren Lauf nehmen. Die Suche nach solchen Kleinplaneten und Bruchstücken ist sehr aufwendig, kostspielig und schwierig. Denn es handelt sich um "bewegliche Ziele", welche mit hohen Geschwindigkeiten von mehreren Kilometern pro SEKUNDE kreuz und Quer durch das Weltall bewegen. Oft sind diese Brocken erst sehr spät oder bereits nach einem Vorbeiflug zu sehen, denn sie sind schlichtweg zu klein und somit zu lichtschwach, um rechtzeitig gesehen zu werden. Unsere derzeitige Technologie reicht bei Weitem noch nicht aus, um Gesteine im Zentimeterbereich zu entdecken. Damit ist klar, dass solche Ereignisse immer und ohne Gegenmaßnahmen von uns passieren werden.

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Aktuelle Info vom 10. Februar 2013: Ein toller Wintertag - Sonntagsgrüße in Bildern


Liebe Sternenfreunde,

die Begegnung mit dem Waldkauz in der Dämmerung ließ mich nicht mehr los, so dass ich heute gleich noch einmal los bin, um noch einmal Ausschau nach der Eule zu halten. Mit einer leistungsstarken Spiegelreflexkamera wollte ich bei Tageslicht mein Glück versuchen und es wurde belohnt. Die Kälte der Wintertage scheint den Eulen auch tagsüber einige Jagdflüge abzuverlangen, um den Hunger zu stillen, so dass der Waldkauz wieder zu sehen war. Toll, wie sich der Waldkauz im Licht der Sonne wärmt und mit geheimnisvollem Blick seine tiefschwarzen Augen im Sonnenschein glänzen. Einige kurze Schnappschüsse waren aus der Entfernung möglich, bevor der Waldkauz wieder auf Jagd ging.

Und wenn man schon einmal die Kamera dabei hat, lohnt es sich zur winterlichen Mittagsstunde aufmerksam in die Bäume zu schauen, um noch weitere Wintervögel zu entdecken. So wurden auch mehrere Buntspechte, Greifvögel und viele kleine Singvögel zum spontanen Fotoobjekt. Besonders eindrucksvoll waren die Vielzahl der Mäusebussarde in der Luft. Ihr auffälliges Rufen lässt jeden nach oben blicken und im Gegenlicht schimmerten die prächtig gezeichneten Gefieder besonders schön.

Bei solch einem tollen Wintersonntag, lohnt es sich, einen erholsamen Spaziergang an der frischen Luft zu genießen. Und wer die Augen offen hält und sich ruhig und behutsam an Bäumen vorbeibewegt, der kann vielleicht auch einige Wintervögel entdecken.

Und meine Gartenfreunde bekommen jetzt ein paar Sonntagskörner in die Futterhäuschen um sich für die kalte Zeit mit Energie zu versorgen. Wenn die Sonne heute untergeht, dann wird wieder ein prächtiger Wintersternhimmel auf uns warten. Der helle Planet Jupiter glänzt im goldenen Tor der Ekliptik und ist als auffälligstes Himmelsobjekt den gesamten Abend hoch am Himmel zu sehen. Auch der Hundsstern Sirius und der Jäger Orion sind mit Beginn der Dämmerung im Südosten zu sehen. Da werden die Sternenfreunde bestimmt mal an den Himmel schauen, wenn die Wintervögel bereits tief und fest schlafen.

Einen schönen Wintersonntag wünscht

Stefan Schwager und die Sternenfreunde Riesa


Aktuelle Info vom 8. Februar 2013: Eine Begegnung der einheimischen Nachtschwärmer und Termine


Liebe Sternenfreunde,

als leidenschaftliche Nachteulen sind Hobby Astronomen von Natur aus umsichtige und vielseitig interessierte Menschen. Und so kann es auch einmal passieren, dass man auf "Artgenossen" der freien Wildbahn trifft und eine seltene Begegnung im heimischen Tierreich erleben darf.

Bei einem abendlichen Spaziergang in der Nähe des Elbufers am Gröbaer Schloss war es dann so weit und zwei Riesaer Nachteulen trafen aufeinander. Der Leiter der Sternwarte Riesa als Urgestein der Riesaer Nachtschwärmerei und eine Eule, der Waldkauz "Strix aluco" als erfolgreicher Jäger der Nacht. Dieser recht imposante Vogel saß extrem gut getarnt in einem der uralten Bäume in der Nähe der Schlossbrücke und machte nicht einen Laut. Doch irgendwas war komisch beim Anblick des Baumstumpfes und die Tarnung der Eule flog auf. Mit einer kleinen Kamera im Gepäck gelangen auch die Fotos in der schon fortgeschrittenen Dämmerung und der voll ausgefahrene Zoom lüftete das Geheimnis der Gefiederfärbung und Augenfarbe: Eindeutig der Waldkauz! Woran erkennt man diesen? Nun es muss erst einmal eine Eule sein, welche man bei genauem Hinsehen in der Tarnung entdecken kann. Neben Größe und Kopfform ist vor allem die Augenfarbe ein signifikantes Unterscheidungsmerkmal einiger Arten. Der Waldkauz hat ähnlich wie die Schleiereule dunkle Augen, während der sehr bekannte Uhu, als größter Vertreter dieser Art gelb, orangerote Augen hat. Die markanten Augen der EUlen machen diese zu perfekten Nachtjägern, denn die Empfindlichkeit ist durch die Augengröße um ein vielfaches stärker als die des Menschen. Sehen im Dunklen? Kein Problem für diese Tiere. Mit diesen Augen bräuchten Astronomen keinerlei Nebelfilter oder Kamerachips, um Galaxien und Gasnebel im Teleskop sehen zu können. Die Graubraune Grundfärbung ist bei Männchen und Weibchen gleich und die weißen Flecken auf dem Gefieder sind auch sehr markant. Doch ein ähnliches Aussehen hat auch der viel seltenere Steinkauz, nur dass dieser eben keine schwarzen Augen hat. Also steht es ziemlich sicher fest, dieses Prachtexemplar war ein Waldkauz.

Hierbei handelt es sich um die am weitesten verbreitete Eulenart Mitteleuropas, was aber nicht bedeutet, dass man diese häufig sehen kann. Es sind Nachttiere und der Waldkauz hält sich oft in Stammnähe und in alten Laubbäumen, Felshöhlen oder alten Gemäuern auf. Aber mit etwas aufmerksamen Blick, kann man ihn auch in Vorgärten, Parks und Wäldern sehen. Das fehlende Blätterdach der Bäume macht es derzeit einfacher, als im Sommer und das war wohl auch das Beobachterglück. Übrigens ist der Waldkauz ein fleißiger Jäger und holt sich vor allem Mäuse, Frösche, auch kleinere Vögel und sogar Ratten zur Tagesspeise.

Eine sehr schöne Begegnung mit der Natur und eine Freude, dass es solch beeindruckende Tiere bei uns gibt. Halten Sie die Augen auf und blicken Sie in die Natur. Bieten Sie den Tieren Futterplätze und Nistkästen in den Gärten an, denn wir brauchen die Vögel der Natur in all ihrer Vielfalt. Auch unsere Überleben auf diesem Planeten sichern die Vögel mit ihrem Dasein in der Nahrungskette. Vor allem Singvögel benötigen derzeit ein wenig menschliche Hilfe beim kalten Winter. Etwas Streufutter und ein Apfel tut den Tieren sehr gut. Und so bekommt man diese auch leichter zu Gesicht als sonst.

Heute Abend ist Sternenbeobachtung auf dem Segelflugplatz Canitz. Bei klarem Wetter werden wir am Himmel Planeten jagen und vielleicht auch das ein oder andere Mal eine Eule auf ihrem Flug durch die Dämmerung sehen.

Am kommenden Freitag, dem 15.Februar 2013 sind die Teleskope der Sternenfreunde vor dem Nudelcenter der Teigwaren Riesa GmbH aufgestellt, denn dann ist Nudelnacht und alle Gäste dürfen dann auch wieder einen Blick durch die Teleskope werfen, oder sich über die Arbeit der Hobbyastronomen informieren. Der Jupiter, der

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